Traditionsreiche Provinz

In der Region von Kristinestad war es nachweislich schon immer gut zu wohnen und zu leben. Im Gelände von Bötombergen in Lappfjärd hat man in der Wolfshöhle 120 000 alte, der Klassifizierung nach, von Menschen gemachte Gegenstände gefunden!

Aufgrund der Landerhebungen nach der letzten Eiszeit haben sich die Täler zwischen den beiden Flüssen, Teuvanjoki von Tiukka und Isojoki von Lappfjärd, zu fruchtbaren Felder verändert. In Kristinestad hat man sich auf das Kartoffelanbauen spezialisiert. Von hier kommt von einer Fläche von etwa 2500 Hektar beinahe 20 % von den in Finnland verkauften Speisekartoffeln!

Aus den Fischerhäfen von Sideby und Skaftung hat man im Laufe der Zeit Unmengen von Lachs zu den Festtischen der Großstädte transportiert.

Die Provinz von Kristinestad bilden die bis 1973 selbstständigen Gemeinden Lappfjärd, Tjöck und Sideby, die wieder viele kleine Dörfer umfassen. Sie alle haben eine lange schwedische Kulturtradition hinter sich. Volksmusik fließt in den Adern vom Vater zum Sohne und die Jugendvereinsbewegung ist lebendig, als Beweis dafür steht das neue Vereinshaus, das nach dem Brand des Alten gebaut wurde. In Härkmeri pflegt man die Kulturlandschaft, der Dorfverein von Perus hat das alte Kraftwerkgebiet aufgefrischt, in Korsbäck finden Handwerkertage statt, in Henriksdal werden Musikkurse für Kinder und Jugendliche veranstaltet, in Uttermossa erinnert man an die Kleinpachthöfe...