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16.02.2018

Sehenswürdigkeiten

Kissanpiiskaajankuja
Die Gasse Kissanpiiskaajankuja ist eine der schmalsten Straßen Finnlands mit zwei Fahrtrichtungen. Stellenweise ist sie weniger als 3 Meter breit. Man weiß nicht genau, wie die Straße zu ihrem Namen kam, aber es wird vermutet, dass die Stadt früher einen Katzenfänger angestellt hatte, der kranke, verwilderte Katzen tötete. Eine andere Geschichte berichtet von Schiffsbauern aus Skaftung, die nachts feierten und ihr Unwesen trieben. Die Einwohner von Kristiinankaupunki begannen, sie als Kätzchen zu bezeichnen, wodurch die Gasse ihren Namen erhielt.

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Myllykallio
Schon am Eingang der Stadt sieht man die stattliche Windmühle auf dem Mühlenberg (Myllykallio), der die Silhouette der Stadt prägt. Früher gab es hier neun Mühlen, von denen heute nur noch eine erhalten ist. Mit diesen Windmühlen wurde aus den in der Gegend angebauten Getreidearten Mehl gemahlen.

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Straßenplan
Kristiinankaupunki wurde 1649 von Per Brahe gegründet, der damit den Handel rund um den Bottnischen Meerbusen stärken wollte. Laut der finnischen Museumsbehörde ist das Stadtzentrum von Kristiinankaupunki die am besten erhaltene Stadt aus der schwedischen Großmachtzeit mit Straßenplan, da sowohl der Stadtplan als auch der Gebäudebestand ihre Wurzeln in der Zeit haben, als Kristiinankaupunki eine landwirtschaftliche Handelsstadt war. Die Stadt wurde niemals Opfer eines Feuers, und die Gebäude stammen aus unterschiedlichen Epochen, die ältesten aus dem 18. Jahrhundert, der größte Teil jedoch aus dem 19. Jahrhundert.

Das Rathaus
Das prächtige schwarz-weiße Gebäude mit dem Glockenturm ist das Rathaus der Stadt. Das heutige Rathaus, welches das vierte insgesamt ist, wurde nach Plänen des Architekten E. B. Lohrmann gebaut und 1856 fertiggestellt. Das Rathaus ist weithin sichtbar, da es hoch über die anderen Gebäude der Stadt hinausragt.

Radhuset 2

Die Steinbrücke
Die lange Brücke, die in die Stadt hineinführt, ist wahrscheinlich die längste Steinbrücke Nordeuropas. Die Brücke wurde im Jahr 1845 in Betrieb genommen und ist über 300 Meter lang.

 

Zollstuben
Früher, als Finnland noch ein Teil von Schweden war, musste jeder eine Abgabe zahlen, der in die Stadt kam, um etwas zu verkaufen. Die Zollstuben, gebaut in den Jahren 1680 und 1720, erinnern noch heute an diese Zeit.

 Tullstugan bredvid kyrkan

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